sprechen von Macht und Entmachtung, Tod, Waffen, Tätern und Opfer. Die Faszination am Umgang mit Waffen und Tötungsinstrumenten stellen sie unbefangen dar, sie bleibt ähnlich unerklärt, wie ein kleiner Junge Freude an einer imaginären Schießerei in der Verkleidung eines Cowboys findet.
"Das, was getan werden muss, wird dir diktiert von der Kunst, von deinem Unterbewusstsein.", sagt Rouven Materne. "Ich habe eine Pflicht, das muss gemacht werden, da gibt's nicht mehr warum, weshalb." fügt Iman Rezai hinzu. Zu sehen sind die Gedanken der Künstler zum Bau der Guillotine in der Video-Dokumentation, die auch das Schaf zeigt, über dessen Tod durch Kopftrennung abgestimmt werden soll. So, wie sie die Kunst als eine Spiegelung ihrer Wahrnehmung nehmen, möchten sie der Gesellschaft den Spiegel vorhalten und üben in ihrem Experiment Die Guillotine die Demokratie aus. Das Vorhaben des Baus einer Maschine, die Menschen töten kann, trat in den Planungen auf Empörung an der UdK in Berlin, zog nach Fertigstellung jedoch viele Schaulustige zur ersten öffentlichen Darstellung.
Die Guillotine ist voll funktionstüchtig, eine Prämisse der Künstler, und entspricht dem Vorbild der in der französischen Revolution entwickelten Hinrichtungsmaschine ganz. Diese